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17.09.2020

Einfach nur ein neuer Job?

Es gibt vielfältige Gründe, eine berufliche Veränderung anzustreben. In den vielen Jahren, in denen ich schon Menschen in Veränderungssituationen berate, habe ich vor allem vier grundsätzliche „Kategorien“ erlebt:

- Unternehmen haben Personal reduziert und meine Klienten waren „dabei“.

- Die beruflichen Perspektiven im Unternehmen, z. B. in Sinne von Karriereentwicklung oder neuer Herausforderungen,  waren stark limitiert.

- Die Zusammenarbeit mit Kollegen und/oder (neuen) Führungskräften war so schwierig, dass sie zur Belastung wurde.

- Aus familiären Gründen ist ein Umzug erfolgt, der/die Partner/in hat  eine passende Tätigkeit aufgenommen und nun wird eine Aufgabe in diesem neuen Umfeld gesucht. 

So unterschiedlich die Gründe für eine berufliche Veränderung auch sein mögen, gibt es doch eine ganz wichtige Fragestellung für den Start in die Neuorientierung: Was will ich wirklich, wirklich? Das klingt für manchen einfach, für andere ist diese Frage ganz schwer zu beantworten. 

Oft stelle ich fest, dass es fast ausschließlich darum geht, irgendwo „weg zu wollen“. Um die eigene Zukunft zu planen, sollte die Frage eher lauten „Wo will ich hin?“. Dazu ist es hilfreich, sich Fragen zu stellen, wie z. B „Wo habe ich mich bisher am wohlsten gefühlt?“, „Welches Umfeld brauche ich, damit ich gut arbeiten kann?“, „Welche Branchen oder Unternehmensgrößen kommen für mich in Frage?“, "Was brauche ich, um motiviert arbeiten zu können?" etc. 

Meine Erfahrung ist, dass damit die Suche nach einer neuen Aufgabe zielorientierter, effizienter und motivierender wird. Im Rahmen einer Karriereberatung wird dieser Schritt zum Einstieg des Beratungsprozesses ausführlich beleuchtet, so dass der Einstieg in die aktive Netzwerk- und Suchphase zügig beginnen kann.

 

03.09.2020

Was willst Du wirklich?

Es gibt vielfältige Gründe, eine berufliche Veränderung anzustreben und so unterschiedlich die Gründe für eine berufliche Veränderung auch sein mögen, gibt es doch eine ganz wichtige Fragestellung für den Start in die Neuorientierung: Was will ich wirklich, wirklich? Das klingt für manchen einfach, für andere ist diese Frage ganz schwer zu beantworten. 

Oft stelle ich fest, dass es fast ausschließlich darum geht, irgendwo „weg zu wollen“. Um die eigene Zukunft zu planen, sollte die Frage eher lauten „Wo will ich hin?“. Dazu ist es hilfreich, sich mit seinen persönlichen Motivationen auseinanderzusetzen und sich Fragen zu stellen, wie z. B „Wo habe ich mich bisher am wohlsten gefühlt?“, „Welches Umfeld brauche ich, damit ich gut arbeiten kann?“, „Welche Branchen oder Unternehmensgrößen kommen für mich in Frage?“.

Im Rahmen einer Karriereberatung konnte ich kürzlich genau diese Fragestellungen mit einer Klientin besprechen und es sind ganz klare Ausrichtungen, Vorlieben und Herzenswünsche zum Vorschein gekommen. Mit diesen Erkenntnissen wird nun der Einstieg in die aktive Netzwerk- und Suchphase wesentlich fokussierter und motivierender. 

 

31.07.2020
Lesen Sie meinen Beitrag auf Outplacement-Consultings zum Thema "Nützliche Tools in der Outplacementberatung". Meine Erfahrungen mit dem Einsatz des LUXXprofiles in der Beratung sind absolut positiv. Der Blick wird auf die wirklichen Motivationen gerichtet, die bei der Wahl des nächsten beruflichen Schrittes unbedingt Berücksichtigung finden sollten. https://www.outplacement-consultings.de/das-luxxprofile-nuetzliche-tools-in-der-outplacement-beratung/.

 

18.07.2020
Auswirkungen der Krise auf Unternehmen und den Arbeitsmarkt: 
Lesen Sie das Statement der Profis für Outplacement und Karriereberatung auf Outplacement-Consultings https://www.outplacement-consultings.de/outplacementberater-studie-bdu/


08.07.2020
Was gelernt aus der Krise?

Habe gerade auf dem Rückweg vom Bäcker mal wieder reflektiert und über die vergangenen Corona-Wochen nachgedacht. Sie waren für mich geprägt von einem ganz ungewöhnlichen Szenario: Ich war statt wie sonst auf Reisen zu Hause. Mein gut mit Präsenzveranstaltungen, Personalentwicklungs-Projekten und Coachings vor Ort gefüllter Terminkalender war von heute auf morgen fast leer. 

Wie habe ich die Zeit genutzt? Ein paar Coachees betreue ich weiter - per Telefon oder Skype, jetzt auch wieder beim Spaziergang in den Weinbergen. Mit den zahlreichen digitalen Tools habe ich mich auseinandergesetzt, meine Digital-Kompetenz ausgebaut, mich in Webinaren und Zoom-Meetings mit KollegInnen ausgetauscht und viele Kontakte gehalten oder neu geknüpft. Ich habe den Markt beobachtet und mich auch mit der Frage beschäftigt, ob ich denn nun eine Online-Akademie aufbauen und auf diesem Weg Angebote machen will. Es war eine interessante, manchmal aber auch sehr unwirkliche Zeit. 

Die Situation war nun mal wie sie war und letztlich bin ich ihr mit drei einfachen Fragen begegnet, die ich selbst meinen Kunden in Outplacement und Karriereberatung stelle: WAS KANN ICH?  WAS WILL ICH?  WO WERDE ICH GEBRAUCHT? Mit diesem Ansatz hat sich mein Gedankengang dorthin bewegt, wo ich jetzt verstärkt in den Einsatz gehe.

Ich kann Menschen individuell, empathisch und motivierend begleiten; sowohl in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit als auch in beruflichen Veränderungssituationen. Das ist genau das, was ich auch will. Gebraucht werde ich im Moment eher am Arbeitsmarkt, in der Betreuung von Menschen, die sich - ob freiwillig oder unfreiwillig - verändern werden. Und genau das ist ja ebenfalls eines meiner Geschäftsfelder.

Was habe ich daraus gelernt und was ist mein Fazit?
Es war gut, sich die Zeit zum reflektieren zu nehmen. Es war gut, sich beim ersten Ansturm auf Online-Formate noch zurückzuhalten. Und es war hilfreich, sich die drei essentiellen Fragen „Können-Wollen-Gebrauchtwerden“ zu stellen. Ich freue mich nun auf die Menschen, die ich begleiten darf und bin gespannt auf „die veränderte, neue Zeit“. 

 

18.06.2020
„Unterwegs“ in der Changekurve durch Corona? Oder durch andere Veränderungen im Leben?

Wir alle sind seit Wochen gefordert, Dinge anders zu tun als bisher. Ganz gleich, ob es sich um die Abstandsregelung, die Mund-Nase-Bedeckung, das Arbeiten im Home Office oder auch Kurzarbeit handelt. Interessanterweise gibt es auch eine ganze Reihe von Menschen, die diese Zeit genutzt haben, um zu reflektieren und sich neu zu orientieren - ganz gleich ob beruflich oder privat.

 

Wir alle sind oder waren in der  Changekurve unterwegs und werden manchmal sprunghaft nach vorne oder auch zurück geworfen. Wo stehst Du gerade in dieser Kurve? Und was brauchst Du jetzt? Um ganz besonders „im tiefen Tal“ gut damit umzugehen, braucht es ein gutes Netzwerk bzw. Menschen, die Dich unterstützen. Das können Menschen im beruflichen Kontext, in der Familie oder auch im Freundeskreis sein.

 In jedem Fall ist ein gutes Maß an Resilienz bzw. Widerstandsfähigkeit hilfreich. Dazu trägt das Tool des  Notfallplans bei, der hilft die Situation erst mal anzunehmen. Dies wird durch vier Schritte unterstützt. 

--> Ein am besten laut ausgesprochenes „So ist es jetzt“ macht den Weg frei, um sich ...

--> ... „abzukühlen“ und seine eigenen Gefühle wahrzunehmen. Entspannungsmethoden, wie z. B. Yoga, Spaziergänge, etc. helfen dann weiter zum nächsten Schritt, nämlich ...

--> ... die Situation zu hinterfragen bzw. zu analysieren. Erst wenn klar ist, was genau passiert ist, welche Konsequenzen entstehen, ob  weitere Informationen oder Hilfe erforderlich ist, steht der nächste Schritt an.

--> Denn dann gilt es zu entscheiden, was jetzt angesagt ist. Vielleicht braucht es erst mal noch Ablenkung, z. B. durch Dinge die Freude machen? Vielleicht ist aber auch schon gezieltes Agieren angesagt! Das kann - je nach Situation -  eine Neuorientierung am Arbeitsmarkt sein, eine sinnvolle Weiterbildung, professionelle Unterstützung oder auch „einfach nur“ ein klares Wort im Umfeld.

Die Veränderung selbst entsteht erst wirklich durch Losgehen, Ausprobieren und Sammeln von Erfahrungen mit der neuen Situation. Eines ist klar: Du bist nicht alleine in dieser herausfordernden Zeit unterwegs; vernetzen und austauschen ist auch mit Abstand oder online möglich.  
 

02.06.2020
VUCA - Was es bedeutet und was es auch sein könnte
In den Workshops und Seminaren ist auch immer die "VUCA-Welt" ein wichtiges Thema. Was dies - gerade auch in Zeiten von Corona - bedeutet und was es grundsätzlich auch bedeuten könnte, erklärt das folgende Video. 

22.05.2020
Kleine Erholungspause gefällig?
In meinem letzten Beitrag (s. u.) ging es um das Thema "Pausen im Alltag". Eine andere Möglichkeit der Pause ist es auch, sich 5 Minuten Zeit für eine kleine, erfrischende und stärkende Traumreise zu nehmen. Das geht ganz einfach: Sucht Euch einen ruhigen, bequemen Platz drinnen oder auch draußen, klickt auf die nachstehende Audiodatei und geht mit mir auf die Reise. Ich wünsche Euch Erholung und Freude dabei!

11.05.2020
Home Office:
Für alle, die nun zu Hause arbeiten (müssen): Wieviele Web-Konferenzen kannst Du pro Tag absolvieren? Wieviel Konzentration hast Du, um all die Informationen, Fragen und Gedanken aufzunehmen und zu verarbeiten? Wie lange sitzt Du am Bildschirm und blendest „die Welt da draußen“ aus? Achtest Du genug auf Dich selbst? In dieser Situation gilt es ganz besonders, das Gefühl für Dich selbst, Dein körperliches und geistiges Wohlbefinden zu behalten statt Selbstoptimierung zu betreiben!
Gib Dir selbst die Möglichkeit, ganz bewusst Pausen zu machen. Dafür gibt es genug Möglichkeiten: Die kleine Kaffeepause bedeutet ja auch, sich mal vom Web-Tool abzumelden, Aufzustehen vom Schreibtisch, Kaffee zuzubereiten, sich damit ans Fenster oder auf den Balkon zu stellen und vielleicht einen kleinen Plausch mit dem Balkon- oder Garten-Nachbarn zu halten. Einmal kurz in die Sonne blinzeln und feststellen, wie der Himmel heute ausschaut. Dann kann’s ja auch gerne nach einem kleinen „Reset“ weitergehen. Mach bewusst auch eine Mittagspause, die nicht an Deinem Bildschirm schnell zwischendurch stattfindet. Selbst ein kurzer Spaziergang von 15-20 Minuten hilft schon zur Regeneration. Vielleicht gibt’s ein wenig „Grünes“ vor der Haustür, einen kleinen Park, Felder, ein paar Bäume. Das reicht schon, um Dich mit neuer Energie zu versorgen! Also, pass gut auf Dich auf!

04.05.2020
Die Zeit nutzen, um die Zukunft zu planen - Blick voraus in Corona-Zeiten:
In letzten Beitrag (s. u.) habe ich die Frage aufgeworfen, ob es jetzt erst recht an der Zeit sei, sich auf das Leben „danach“ vorzubereiten und Neues zu denken. Was ich als Coach und Beraterin meinen Kunden empfehle, um den ersten Schritt zu unterstützen? Nach meiner Erfahrung ist es hilfreich, dass der Coachee ganz bei sich selbst startet! Statt auf die bisherigen Erfahrungen, Einsatzbereiche und Kompetenzen zu schauen, geht es zunächst darum, die persönlichen Motivationen und Antriebe in den Mittelpunkt zu stellen: Was bewegt den Menschen wirklich? Vielleicht auch zu etwas ganz Neuem. Dazu setze ich das LUXXprofile ein, ein Persönlichkeitstool, das die Motivationen und Antriebe des Menschen betrachtet. Die Bearbeitung durch den Coachee erfolgt mit einen Online-Fragebogen zu den individuellen Motivdispositionen. Dabei wird die situative Selbstwahrnehmung der eigenen Persönlichkeit gemessen und es gibt grundsätzlich keine guten oder schlechten Ergebnisse. Es wird lediglich das jeweils eigene Persönlichkeitsprofil abgebildet - s. Musterprofil. Die Ergebnisse mit dem individuellen Profil sowie einem ausführlichem Testbericht werden mit dem Coachee gemeinsam besprochen. Das lässt sich gut telefonisch oder via Skype umsetzen. Dabei geht es darum, die Ergebnisse einzuordnen, Erkenntnisse zu fördern und ggf. Schlüsse daraus zu ziehen. Damit ist ein hilfreicher Aufschlag für den weiteren Beratungsprozess gemacht.

28.03.2020
Die Corona-Krise zwingt viele Branchen zum Umdenken. Die Digitalisierung spielt nun eine noch größere Rolle und einige Tools entwickeln sich zu einer absoluten Notwendigkeit. Was bedeutet das konkret für die Outplacement-Beratung?
Outplacement-Beratung und Karrierecoachings gehen weiter! Vielleicht sogar jetzt erst recht, denn die Situation bringt viele zum Nachdenken. Und vielleicht ist es gut, sich auf das Leben „danach“ vorzubereiten? Vielleicht geht ja auch alles wieder seinen gewohnten Gang? Aber vielleicht ist es auch an der Zeit, Neues zu denken?! 
Mein üblicher Beratungsraum ist draußen in der Natur - vor allem, wenn es darum geht, sich zu „sortieren“ und einen professionellen Blick einzuholen. Ein Gang über Höhen, durch Felder oder Wälder, am Fluss entlang - das bringt die Gedanken ins Fließen, weitet den Blick und hilft durchzuatmen. Dabei lassen sich gut Ideen und konkrete Maßnahmen entwickeln. Aber auch in Coronazeiten und mit Kontaktbeschränkungen lässt sich da einiges machen. Ein Beispiel: Meine Klientin war in Baden-Württemberg und ich im Rhein-Main-Gebiet. Ein persönlicher Termin war nicht möglich, es gab aber dringenden Gesprächsbedarf. So ist der gemeinsame „digitale Spaziergang“ entstanden. Beide mit Smartphone ausgerüstet sind wir an unserem jeweiligen Ort losgegangen und haben das anstehende Thema besprochen. Zwischendurch ließen wir uns gegenseitig Einblick nehmen in die blühende Umgebung, in der wir jeweils unterwegs waren - die Technik macht’s ja möglich. Und wenn’s mal regnet, dann geht ja schließlich immer noch Skype, FaceTime oder das gute, alte Telefon.
Aber Spazierengehen ist ja nicht alles! Je nach Thema schließen sich Unterlagen, wie z. B. Bewerbungsunterlagen an, die der Klient erarbeitet und die per E-Mail ausgetauscht und kommentiert werden. Oder es gibt Material, das ich zur Verfügung stellen kann. Dazu erhalten meine Klienten in der Outplacement- und Karriereberatung grundsätzlich eine digitale Sammlung von Input, Links, Anregungen. Das Tool dient auch dem Austausch und der Aufbewahrung aller Dokumente. Auch der Einsatz von Persönlichkeitstools ist hilfreich. Ich nutze das LUXXprofile, das für die Klienten erstellt werden kann und das die persönlichen Motivationen beleuchtet. Der Ergebnisbericht kann gut im Skype-Call oder Telefonat besprochen werden. Es geht also weiter! 

 

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