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17.11.2022

Noch alles im Blick?

Immer häufiger sprechen meine Teilnehmer und Coachees darüber, dass sie täglich neue, zusätzliche Aufgaben erhalten. Für engagierte und motivierte Mitarbeiter hört sich das erst mal spannend und interessant an. Und gerne heißt es dann: "Ja, ich kümmere mich darum."

Dabei gibt es natürlich ohnehin schon eine ganze Menge an Aufgaben und Verantwortungen, die den Arbeitstag ausfüllen. Wie jetzt den Überblick behalten? Wie all die hoch priorisierten Themen unter einen Hut bringen? Geht das überhaupt? Darf ich Themen liegen lassen? Was ist die Lösung? Diese und ähnliche Fragen kommen dann relativ schnell.

Wenn wir über Lösungsansätze sprechen, dann taucht ziemlich schnell das "gute alte Priorisieren" als eine Möglichkeit auf. Kann funktionieren, denn nicht alles kann (über-)lebenswichtig und von höchster Wichtigkeit und Dringlichkeit sein.

Manchmal gibt es auch die Möglichkeit, das eine oder andere abzugeben bzw. zu delegieren oder zurückzustellen - je nach Thema und Möglichkeit im Unternehmen.

Was auch helfen kann, ist auch ein einfaches (?) "NEIN"; ein "Kante-zeigen", um Grenzen des Möglichen klar zu machen und Nachdenklichkeit zu erzeugen.

In einer Unternehmenskultur, in der es erwünscht und üblich ist, auf Augenhöhe miteinander zu sprechen, lässt sich allerdings auch durch ein vertrauensvolles Gespräch mit der Führungskraft eine sinnvolle Lösung und Arbeitsverteilung zu finden.

Nun ... Überblick vorhanden?

 

27.10.2023

Angst vor schwierigen Gesprächen?

Das Thema "schwierige Gespräche" scheint mich in letzter Zeit in Workshops und Coachings zu begleiten.

So ist es seit geraumer Zeit schon in Führungskräfte-Workshops ein fester Bestandteil, sich damit auseinanderzusetzen und konkrete Situationen auszuprobieren.

Verstärkt taucht es auch immer wieder in Coachings von Führungskräften, Projektleitern, Referenten auf und so hatte ich in einer sehr heterogene Gruppenveranstaltung u. a. mal eine Liste von Leitfragen zur Vorbereitung erarbeitet.

Folgende Gedanken können hilfreich und wichtig sein:

  • Welcher Rahmen (z. B. zeitlich, örtlich) ist der Richtige für das Gespräch?
  • Was denke ich über den Gesprächspartner? Was gefällt mir (nicht)? Was funktioniert für mich (nicht)?
  • Welche Haltung habe ich ihm gegenüber? Gibt es Vorbehalte und welche?
  • Wie kann ich klar formulieren, was ich will? Wenn ich es nicht kann, wieso?
  • Welche Erwartungen habe ich an die (künftige) Zusammenarbeit? Kann ich diese klar benennen?
  • Will ich einfach nur nett sein? Wieso und was ist die Konsequenz daraus? Erreiche ich damit wirklich ein nachhaltiges Ergebnis?
  • Will ich Druck aufbauen, damit sich was ändert? Und was wird dann - kurz- und langfristig betrachtet - passieren?
  • Was ist mein Ziel in diesem Gespräch und wie kann ich dies ggf. als Minimal- vs. Maximalziel formulieren?

Die Teilnehmer haben sich intensiv damit auseinandergesetzt und nehmen diese Gedanken mit in die Praxis. Ich bin schon gespannt auf die Rückmeldungen zur Umsetzung.

 

04.10.2023

Respekt!!!

Am Wochenende war ich im Fitnessstudio. Mit Blick zum Eingang beobachte ich eine ganz kleine, schmale Frau am Eingang, die sehr, sehr langsam den Raum betritt. Beim genauen Hinsehen entdecke ich, dass sie mit einem Rollator unterwegs ist und sich Schritt für Schritt langsam vorwärts schiebt. 

Nach einer Weile kommt sie bei mir vorbei und geht in Richtung Laufband. Sie stellt ihren Rollator ab und geht aufs Laufband. Auch dort bewegt sie sich ganz langsam vorwärts. Ich habe den Gedanken, dass sie eine Krankheit, einen Schlaganfall oder irgendetwas in der Art hat und trotzdem Sport treibt. Wow!

Am Ende meines Trainings kommt sie mir in der Umkleide entgegen in Richtung Ausgang und ich frage sie, ob ich ihr die Tür aufhalten soll. Sie bedankt sich liebenswürdig und ich kann nicht anders, als ihr zu sagen, dass ich großen Respekt für sie habe.

Ihre Antwort ist wunderbar: "Egal was passiert, Du darfst Dich nie aufgeben!"

 

16.09.2022

Sicherheit in unsicheren Zeiten?

Verstärkt seit Corona, Krieg, Lieferkettenproblemen, knappen Arbeitsmärkten etc. tauchen bei vielen meiner Coachees Fragen auf wie z. B.: 
Wie kann ich unter diesen Umständen sicher entscheiden?
Woher weiß ich, ob das morgen noch richtig ist?
Wie kann ich meinen Mitarbeitern Sicherheit vermitteln?

Das sind in unseren sehr bewegten und sich permanent verändernden Welt Fragen, die oft zu noch mehr Unsicherheit führen.

Wir diskutieren dann oft Fragen wie z. B.:
Was passiert, wenn Du als Führungskraft nicht mehr entscheidest?
Was wenn Du selbst auf die absolute Sicherheit wartest?
Was wenn Mitarbeiter dann nicht mehr wissen, wo die Reise hingeht?

Oft entwickelt sich daraus eine Art Entscheidungsmatrix oder -skala, die ein gewisses Maß an Sicherheit gibt und gleichzeitig erlaubt, die "Rest-Unsicherheit" zu akzeptieren.

Was vielen auch hilft:
Die Kommunikation mit den Mitarbeitern offen zu gestalten, Unsicherheiten offen auszusprechen. Und gleichzeitig gilt es, das große gemeinsame Ziel, die Team- oder Unternehmensvision, im Blick zu behalten.

Für viele ist das ein Prozess, der sich erst mit dem Tun entwickelt. Und ich denke, dass sich dadurch auch eine authentische und offene Kommunikation auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern ergeben kann.

Ausprobieren?

 

24.07.2022

Mitarbeiter wie Kunden behandeln?!

Im Coaching mit einer Führungskraft haben wir über eine Rückmeldung gesprochen, die ihn sehr nachdenklich machte. Es hieß, er solle seinen Mitarbeitern doch mit mehr Wertschätzung und Interesse begegnen.

Er hat dann darüber reflektiert, woran sich diese Aussage festmachen ließe und schilderte "übliche" Mitarbeitergespräche. Bei der Betrachtung fiel ihm dann auf, welche Sprachwendungen er verwendet und wie die Redeanteile in solchen Gesprächen verteilt sind.

Da er im Vertrieb tätig ist, haben wir dann auch darüber gesprochen, wie er seine Kundengespräche führt. Und das hörte sich ganz anders an: Er hört zu, fragt nach den Kundenbedürfnissen, hinterfragt die Einsatzbereiche seiner Produkte, lässt den Kunden sprechen und und und.

Im nächsten Coaching-Termin begann er mit den Worten: "Mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen. Wenn ich meine Erfahrungen aus den Kundengesprächen mit in meine Mitarbeitergespräche einbeziehe, dann kann ich ganz anders kommunizieren." Er nannte es ein AHA-Erlebnis und ich bin gespannt, was er von seinen nächsten Mitarbeitergesprächen berichtet.

Eine interessante Betrachtung, oder?

 

28.07.2022

Was willst Du wirklich, wirklich?

Gerade bin ich mal wieder im Gespräch mit einer früheren Coachee gewesen. Ich hatte sie bei ihrem erstaunlichen Wechsel in eine komplett andere Branche begleitet, in der sie gut angekommen und zufrieden ist.

Nach den ersten Monaten im neuen Unternehmen hat man sie nun schon in den Förderkreis aufgenommen und will ihr baldmöglichst den nächsten Karriereschritt anbieten. Wir haben lange darüber gesprochen, was man ihr inzwischen so alles zutraut und dass das Management davon überzeugt ist, dass sie Potenzial für weiterführende Aufgaben hat. 

Nun hadert sie damit, dass sie sich sehr wohl fühlt mit ihrer neuen Aufgabe und einen weiteren Karriereschritt nicht so schnell geplant hat. Ihre wesentlichste Frage war: Kann ich das überhaupt ablehnen oder muss ich das annehmen, damit man keinen negativen Blick auf mich bekommt?

Sie hat am Ende unseres Gespräches beschlossen, die eigenen Reflexionen und Gedanken offen mit dem Management zu besprechen und gleichzeitig auch danke für diese Wertschätzung ihrer Arbeit zu sagen. Ein nächster Karriereschritt kommt ja auch gut und gerne zu einem späteren Zeitpunkt infrage.

Muss man Chancen immer unbedingt annehmen? Oder doch lieber dem eigenen Weg folgen?

 

14.06.2022

Mitarbeitergespräche

Mitarbeitergespräche - immer wieder ein Thema!

Vor einiger Zeit hatte ich die Freude, einen Online-Workshop zum Thema "Mitarbeitergespräche" zu moderieren. Dabei lag mein Fokus auf der Veränderung im Wandel der Zeiten: Vom "Untergebenen" zum Gesprächspartner auf Augenhöhe bis hin zum "Peer-Feedback" im agilen Umfeld. Das hat - so habe ich einige Zeit später gehört - bei den Teilnehmern Anstöße zur Veränderung bewirkt.

Was bei dem kommenden Folge-Workshop als Thema genannt wurde: "Was mache ich denn mit schwierigen Mitarbeitern bzw. schwierigen Mitarbeitergesprächen?".

Die grundsätzlich Frage ist hier: "Warum ist das denn für Dich schwierig?" Und genauso werde ich in den Workshop einsteigen! Denn ich bin überzeugt, dass die eigene Haltung, vor allem zum Gesprächspartner, zur Situation, zu Vorerfahrungen, zum "Hörensagen" oder ganz grundsätzlich zum Unternehmen, ganz viel damit zu tun hat. Und manchmal hilft es auch, das Gespräch in eine andere Umgebung zu verlegen, z. B. bei einem gemeinsamen Spaziergang.

Was fällt Dir noch ein zu den eigenen Hürden bei schwierigen Gesprächen?

 

05.05.2022

Erblühen

Meine Passion: Menschen zum Erblühen bringen!

Nach zwei Jahren, in denen (fast) alles im Online-Format stattfand, beginnen nächste Woche wieder Präsenz-Seminare. Ich freue mich so sehr, die Teilnehmer nun auch wieder live zum Erblühen zu bringen.

Es werden dort 14 Menschen auf meinen Kollegen und mich warten, um sich auf die Suche nach ihren Motivationen, Werten und Antrieben zu begeben. Es werden drei intensive Tage sein, die den Teilnehmern gute Gedanken für ihre persönliche Entwicklung mit auf den Weg geben werden.

Was möchtest Du in Dir zum Erblühen bringen?

 

12.04.2022

Mut und Demut

Mut und Demut liegen nicht weit auseinander! Das dachte ich gestern nach einem wunderbaren Austausch mit einer Klientin, die ich in eine neue Aufgabe begleiten durfte.

Sie war mutig, denn sie hat nach vielen Jahren als Führungskraft in einem großen Unternehmen der Finanzbranche den Ausstieg gewählt. Und zwar ohne zu wissen, was kommen wird!

Sie war mutig, denn sie hat statt dem mutmaßlich eher leichten Weg in der gleichen Branche erst mal auf sich selbst geschaut und reflektiert.

Sie war mutig, denn sie hat sich für eine komplett neue Branche entschieden, in der auch heute noch Frauen nicht so häufig vertreten sind.

Sie ist nun - nach den ersten beiden Monaten im Unternehmen - auch weiterhin mutig. Sie erzählte mir, dass sie angefangen hat, ihren eigenen Stil zu entwickeln und erste Erfolge damit erlebt hat.

Und gleichzeitig hörte ich im Gespräch auch Demut heraus: Sie ist sich sehr bewusst, dass sie am Anfang steht und es im Unternehmen und in der Branche noch so vieles zu lernen und zu erfahren gibt.

Wir werden in den nächsten Woche noch in Kontakt sein und gemeinsam reflektieren.

Ich bin ganz sicher, dass sie ihren Weg dort erfolgreich gehen wird. Mut und Demut werden ihr dabei helfen.

 

15.03.2022

Tun, was Dich motiviert!

In vielen Beratung mit meinen Klienten geht es um berufliche Themen, wie z. B. der nächste Karriereschritt, die "richtige" Berufswahl oder gerade die Neuausrichtung, wenn der Job weg ist und eine Outplacementberatung startet. Die Frage ist dann "Was soll ich denn jetzt machen?". Und ich frage dann gerne "Was möchtest Du machen, damit Du dafür jeden Morgen gerne aufstehst?".

Gegen die vielen Fragezeichen, die dann im Raum stehen, hilft es, sich mit den eigenen Werten, Motivationen und Antrieben auseinanderzusetzen.  Genau darum setze ich gerne das LUXXprofile ein, denn es gibt Aufschluss über die individuellen Ausrichtungen jedes Einzelnen. Darüber habe ich mit Aila Kruska von Outplacement-Consultings.de gesprochen: LUXXprofile in der Outplacementberatung.

 

01.02.2022

Mal DANKE sagen!

Wann hast Du Dich zum letzten Mal bei Dir bedankt? Klingt merkwürdig? Tut gut!

In den letzten Tagen ging mir nochmal durch den Kopf, was bei mir in den letzten beiden C...Jahren so alles passiert war und was ich geschafft habe.

Im ersten Jahr Umsatzeinbrüche und erst mal großes Erschrecken. Dann viele Spaziergänge, intensives Netzwerken, viele ehrenamtliche Ideen und letztlich viele Aufträge im Bereich Outplacement. Nebenbei noch die Planung unseres Umzuges nach Saarbrücken. DANKE!

Dann im zweiten Jahr die volle Kehrtwende mit allen Workshops, Coachings und Beratungen zum Online-Format. Und es hat auch noch Spaß gemacht. 

In dieser Zeit auch der Umzug und die neue Umgebung; hat alles gut geklappt und wir sind sehr gut in der neuen Heimat angekommen. DANKE, DANKE!

Bis jetzt Corona-frei geblieben und trotzdem viele (online)Kontakte gehabt. Und weiterhin gibt mir die Natur hier im Saarland ganz viel Kraft. DANKE, DANKE, DANKE, dass mir nie der Mut abhanden kam und ich alles mit der Gewissheit angepackt habe, dass alles gut wird.

Mein Fazit: Es kommt immer wieder darauf, sich seiner Ressourcen bewusst zu sein, um "auf den Füßen" zu bleiben.

 

02.01.2022

Gut ins neue Jahr kommen!

Das neue Jahr gut angefangen? Heute habe ich die erste Wanderung in 2022 gemacht und dabei wieder gemerkt, wie wenig es braucht um glücklich zu sein.

15 km voller Abwechslung, schönen Ausblicken, Sonne, gemeinsamen Gehens, Reden und auch Schweigen - es war wunderbar. In diesen Pandemie-Zeiten voller Unsicherheit und Ängsten mit ständigem Auf und Ab braucht‘s ein wenig Verlässlichkeit. Mir liefert die Bewegung in der Natur diese Erdung, die gut tut. 

Was wird Euch in diesem Jahr erden und gut tun?

 

13.12.2021

Feedback einholen

Wann hast Du das zuletzt mal "gewagt"?

Ich habe gerade mal wieder eine Rückmeldung zu meiner Outplacementberatung, die ich für meinen Auftraggeber von Rundstedt umsetze, erhalten.

5 von 5 Sternen! Das tat mir gut und bestätigt, dass ich mit dem, was ich tue, auf dem richtigen Weg bin. Outplacement- und Karriereberatung ist eine Herzensangelegenheit für mich und meine Klienten spüren das.

So gehe ich gut in die neue Woche und freue mich auch auf meine beiden neuen Klienten!

 

29.11.2021

Vielfalt oder Routine?

Liebst Du es, vielfältige und unterschiedliche Aufgaben zu haben? Mal langfristige Projekte zu bearbeiten, mal ganz schnell Dinge zu erledigen, mal kreativ Neues zu entwickeln und zu lernen, mal das „Altbekannte“ zu pflegen und vielleicht sogar als positive Routine zu empfinden?

Diese Woche bietet mir so viel Vielfalt, dass es mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert:

  • Einige meiner Klienten im Outplacement sind gerade soweit, dass wir uns gemeinsam auf ihre Vorstellungsgespräche vorbereiten.
  • Als Teilnehmerin bin ich (ganz sicher aktiv) bei einem Workshop zu „Liberating Structures“ und ich freue mich darauf, viele Impulse zu erhalten und sie auch gleich zu erleben.
  • Dann gibt es noch eine spannende Ausschreibung, an der wir gemeinsam mit unserer Coachinggenossenschaft teilnehmen möchten und auf die wir uns diese Woche vorbereiten.
  • Am Freitag treffe ich dann endlich mal wieder eine liebe Coaching-Kollegin zum Austausch beim gemeinsamen Wandern. 
  • Nächste Woche sind dann wieder ein paar andere Termine dran, die durch routinierte Wiederholung erlauben, dass ich mich ganz auf die Seminarteilnehmer einlassen kann.

So macht es Freude zu arbeiten!

 

08.11.2021

Wollen oder müssen??

Was müssen wir nicht alles tun? Oder denken, dass wir es müssen! Oder haben das Gefühl, dass es jemand von uns erwartet! Der Chef, der Partner, die Kollegen, die Freunde, Kunden, und und und.

Das beschäftigt mich gerade im Hinterkopf seit Tagen, denn in den letzten Wochen bin ich z. B. sehr wenig in Social Media Kanälen unterwegs gewesen. Ja verdammt nochmal … muss ich denn wollen??

Was habe ich denn in dieser Zeit wirklich gewollt und getan? Ich habe mich mit Freuden um meine Klienten in der Karriere- und Outplacementberatung gekümmert. Dort habe ich Motivationen anfachen und Engagement beobachten können. Ich war in Gruppen- und Einzelcoachings mit Fach- und Führungskräften im Einsatz und das sehr gerne. Ich war mit meinem Mann und Freunden im Gespräch, im Theater, im Kino, beim Wandern oder beim Gläschen Wein. Das alles wollte ich und hab’s genossen.

Bleibt die Frage, ob wir doch mal was müssen oder ob wir nur wollen können!? Vielleicht ist es ja eine Frage der Haltung zu den Möglichkeiten und Angeboten des Lebens? Was musst DU und was willst DU??

 

08.10.2021

Orientierung finden!?

Bist Du orientiert? Im Beruf? Im Leben? Was willst Du wirklich, wirklich?

In dieser Woche stand genau diese Frage bei meinen Coachees und Teilnehmern stark im Vordergrund: Will ich in diesem Beruf oder in dieser Branche bleiben? Wie soll mein Weg eigentlich weitergehen? Soll ich in eine Führungsposition gehen? Oder ist eine Referententätigkeit erfüllend für mich? Vielleicht sogar eine Selbständigkeit? Passt ein Wechsel genau jetzt? Oder ist das zu früh? Oder gar zu spät? 

Folgende Reflexionsfragen können hier helfen, Orientierung zu finden:

  • Wann bin ich bisher gut im Flow gewesen und wann habe ich - weil’s mir Freude macht - sogar die Zeit vergessen?
  • Wofür bekomme ich immer wieder positives Feedback?
  • Was wollte ich früher, z. B. als Kind oder Jugendlicher, eigentlich mal werden?
  • Was macht mich zufrieden und dankbar?
  • Was sind meine tragenden Werte im Leben?

Dass dieser Weg zur Orientierung hilft, hat mir übrigens in dieser Woche auch einer meiner Coachees bestätigt, der mit Mitte 40 einen komplett neuen Beruf in Angriff genommen hat. Aus Anlass der Beendigung seiner Probezeit hat er mir nun geschrieben, dass er sehr zufrieden mit seinem Weg ist. Er hat seine Mail mit dem Satz beendet: „Vielen Dank für die Unterstützung bei meiner Vision und die ermutigenden Gespräche“.

Welch ein wunderbares Feedback zu meiner Arbeit.

 

20.09.2021

Erntezeit?

Angesichts dieser lächelnden Sonnenblumen, die ich am Wochenende auf einer Wanderung gesehen habe, ging mir die Frage durch den Kopf: Was hast Du im Leben schon so alles gesät? Was ist aufgegangen? Wobei musst Du vielleicht noch ein wenig warten, denn nicht alles erblüht sogleich. Manches muss gehegt und gepflegt werden. Manches darf einfach wachsen und ist irgendwann reif.

Ich persönlich habe gerade das Gefühl, dass so einiges im Laufe meines Lebens gereift ist und jetzt zu mir kommt. Es gibt wunderbare Aufträge, bei denen ich mit Teilnehmern bzw. Klienten deren Werte und Motivationen anschauen kann. Dann gibt es gerade viele Klienten, die ich in der Findung ihres weiteres Weges unterstützen darf. Und immer geht es um die Frage: Was ist jetzt reif und was kann auf den Weg gebracht werden.

So ist Erntezeit etwas sehr Befriedigendes!

 

16.08.2021

Bringst Du Dich und andere zum Leuchten?
Am vergangenen Samstag hatte ich die Freude, eine wundervolle Chagall-Ausstellung im Centre Pompidou in Metz zu bestaunen. Seine Schaffenskraft schien schier unendlich zu sein, denn er schuf nicht nur Bilder, sondern riesige Kirchenfenster an den verschiedensten Orten - oft in dem typischen Chagall-Blau. 

Kunst-Spezialistin bin ich nun wirklich nicht und doch ziehen mich diese Werke fast magisch an. Viele seiner Bilder und Kirchenfenster haben ein Leuchten, das in mir ein Lächeln und ein Gefühl des Staunes hervorruft.

Und mir ging der Gedanke durch den Kopf, dass ich auch in anderen Zusammenhängen Menschen begegnet bin, die es schaffen, selbst zu leuchten und andere zum Strahlen zu bringen.

Hast Du einen Leitstern, der für Dich leuchtet, der Dich selbst und Andere zum Leuchten bringt? 

 

 

 

 

 

 

06.08.2021

Stolz und dankbar?
Denkst Du manchmal daran, was Du im Leben schon alles geschafft hast? Und bist stolz und dankbar?

Heute morgen bei einem Spaziergang ging mir das so. Ich dachte an meine Zeit als Personalleiterin mit vielen Herausforderungen, an meine Zeit als Ressortleiterin in der Beratung mit anspruchsvollen Mitarbeitern, Kunden und Projekten. An die vielen Einsätze als Coach, Trainerin und Beraterin in meiner Freiberuflichkeit - zeitweise quer durch Europa und bis in die USA - mit immer neuen Anforderungen. 

Und gleich geht's weiter mit Online-Kurzzeit-Coachings von künftigen Führungskräften, die gut auf dem Weg sind.

Das alles und noch viel mehr macht mich dankbar und ich erlaube mir auch, mit ein wenig Stolz darauf zu blicken. 

Wann hast Du zuletzt mit Wertschätzung auf Deine bisherigen Leistungen geschaut?

 

13.07.2021

Raus ins Grüne!
Nach der letzten Woche, die gut angefüllt war mit Beratungsgesprächen und einem dreitägigen Workshop mit künftigen Führungskräften zu ihrem "Woher und Wohin", geht's diese Woche etwas ruhiger zu. 

So kann ich ein wenig meine Gedanken sortieren. Dabei wurde mir klar, dass es an der Zeit ist, sich mit den Coachings wieder mehr nach draußen zu begeben, denn das hatte sich durch Covid19 stark auf Telefon- und Online-Termine verlagert. 

Walk+Coach ist die Art des Coachings, die ich besonders gerne anbiete. Bei einem gemeinsamen Spaziergang besprechen wir das Anliegen des Coachees und der "Co-Coach Natur+Bewegung" hilft Lösungen zu finden, an die man in der alltäglichen Umgebung nicht denkt.

Also "runter vom Bürostuhl und raus ins Grüne"!

 

 

 

 

 

 

30.06.2021

Trau Dich!
Wann haben Sie sich zuletzt so richtig was getraut?

Diese Woche habe ich ein solches Highlight mit einem Klienten erlebt! 

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen, die sich beruflich neu orientieren (müssen) und bin gerade in der Begleitung eines Menschen, der sich wirklich was traut. 

Wir haben zu Anfang unserer Zusammenarbeit darüber gesprochen, was ihm wirklich Spaß machen würde anstatt wie in den letzten mehr als 20 Jahren „jeden morgen ins Werk zu gehen“. Ganz spontan hat er mit leuchtenden Augen von seiner Fahrradleidenschaft gesprochen und er sagte: „Das wär’s, wenn ich mit Fahrrädern arbeiten könnte!“

Voilà - jetzt ist es soweit: Er übernimmt die Verantwortung für die Fahrradwerkstatt eines Bike-Spezialisten an einem wunderschönen Ort, an dem andere ihren (Bike-)Urlaub verbringen. Doch damit noch nicht genug: Mittelfristig ist es geplant, den Wohnsitz dorthin zu verlegen und eine passende Anstellung für seine Ehefrau ist auch schon im Gespräch.

Ich freue mich so für ihn und wir haben vereinbart, dass ich ihn erst mal weiter begleite und wir gemeinsam über seine Erlebnisse und Erkenntnisse zu seinem Neustart reflektieren.

Also: Trau Dich und schau nach, was Dich glücklich machen könnte.

 

26.06.2021

Erfüllung
Wie erfüllt sind Sie in Ihrem Alltag, in Ihrem Beruf?

Am Ende dieser Woche habe ich mein Büro mit einem Gefühl der Erfüllung und Zufriedenheit verlassen, um so ins Wochenende zu gehen. Ich spürte, dass ich genau das tue, was für mich das Richtige ist.

Was war los in dieser Woche? Es gab Beratungsgespräche mit Klienten im Kontext beruflicher Neuorientierung. Dabei wurde klar, dass die Kunden nun auf dem Weg sind, den sie sich bewusst ausgesucht haben und der sie ihren Ziel näher bringt.

Mit einem lieben Kollegen habe ich an einem Angebot gearbeitet und es ging so wunderbar Hand in Hand.

Und das Highlight der Woche war der dreitägige Online-Workshop für künftige Führungskräfte eines Konzerns, die voller Tatendrang und Wille zur persönlichen Entwicklung sind - ebenfalls gemeinsam mit einem wunderbaren Kollegen. 

So sieht für mich Erfüllung im Beruf und damit auch im Leben aus! 

 

07.06.2021

Dankbarkeit
Wann haben Sie das letzte Mal Ruhe und Dankbarkeit gespürt?

Mir ging es am Wochenende so: Wir wanderten im Bliesgau - entlang des Wassers, über die Höhen, durch Wälder und blühende Wiesen. Mein Blick blieb immer wieder an der Pracht der Natur und ganz besonders an den bunten Blumenwiesen hängen. Ich spürte, dass mich die Natur tief berührte; mich freudig und dankbar machte. Trotz des auch teilweise anstrengenden bergauf und bergab hatte ich ein Gefühl von Ruhe und ein Lächeln begleitete mich.

Auch in meinen Coachings bin ich gerne mit meinen Coachees draußen unterwegs, denn genau dieser Effekt begleitet das Coaching unterstützend und hilfreich.

Gehen Sie doch auch mal wieder raus und spüren Sie der Natur nach!

 

10.05.2021

Selbstmanagement
Dieser Tage habe ich irgendwo gelesen, dass SELBSTMANAGEMENT immer wichtiger wird, um mit den wachsenden Herausforderungen gut umgehen zu können. Spannenderweise hieß es dort, dass das Wort "managen" aus dem Italienischen von "manneggiare" kommt. Ursprünglich sei die Bedeutung: "Ein Pferd in allen Gangarten durch die Manege führen". 

Wenn ich das im Zusammenhang mit Selbstmanagement als wichtige Führungskompetenz betrachte, dann passt dieses Bild ganz gut: Es gilt, sich selbst "in allen Gangarten" durchs Leben zu führen. Gerade in solchen ungewöhnlichen Zeiten, wie wir sie seit dem Beginn der Corona-Pandemie haben, werden ganz neue „Gangarten“ wichtig. Wie kann ich mit meinen Mitarbeitern, aber auch den Kollegen gut in Verbindung bleiben? Wie kann ich neue Mitarbeiter gut ins Unternehmen integrieren? Wie kann ich schwierige Situationen oder Gespräche erfolgreich bewältigen? 

Meine Gangart, die ich seit gut einem Jahr gestärkt habe:

  • Gut abschätzen zu lernen, wann virtuelle Beratung/Coaching/Workshops hilfreich sind und wann trotz aller Unbillen auch Präsenz nötig ist.
  • Körpersprache auch im virtuellen Raum wahrzunehmen und berücksichtigen.
  • Gerade in virtuellen Meetings auf eine gute Struktur genauso zu achten wie auf die Bedürfnisse der Teilnehmer.

Welche neue Gangart haben Sie kennengelernt? Und wie läuft’s damit?

 

15.03.2021

2021 - ein Jahr, das still begonnen hat:
Das Jahr 2021 - ein Jahr, von dem wir alle mehr erwarten, als im Pandemie-Jahr 2020 möglich war! 
Das Jahr 2021 - ein Jahr, in dem wir uns daran gewöhnt haben, viele Menschen nur noch online zu sehen! Immerhin!
Das Jahr 2021 - ein Jahr, das uns allen noch immer viel abverlangt und uns gleichzeitig immer wieder Hoffnungsschimmer zeigt!
Das Jahr 2021 - ein Jahr, das mir persönlich mit meinem Umzug nach Saarbrücken eine große Veränderung beschert hat!

Und trotz aller Einschränkungen und Veränderungen stelle ich mir gerne die Frage: "Worauf kann und will ich mich in den kommenden Tagen freuen?" Spannenderweise finde ich immer wieder kleine oder größere Aspekte, (Online-)Begegnungen, neue Möglichkeiten, oder, oder. 

Zum Beginn dieser Woche freue ich mich besonders auf diese drei:

  • Die heutige Online-Begegnung mit einem Kollegen, den ich lange nicht gesehen habe und von dem ich gerne hören möchte, dass es ihm gut geht. 
  • Morgen die Gelegenheit die letzten Dinge für das neue Zuhause persönlich im Möbelhaus zu finden, denn das geht im Saarland wieder. Natürlich unter Einhaltung aller Hygieneregeln.
  • Ab Mittwoch wieder ein dreitägiges Online-Seminar mit künftigen Führungskräften mit Fragestellungen zu ihren WOHER und WOHIN. Viel Reflexion, viel Erkenntnis, viel Freude für alle Beteiligten.

So gehe ich gut in die neue Woche!

 

22.12.2020

Ein Jahr geht zu Ende
Das war ein Jahr!! 2020!! Wie werden wir uns an dieses Jahr erinnern? Ein Jahr, das uns allen viel abverlangt hat und dessen Auswirkungen noch nicht zu Ende sind. Ein Jahresrückblick ist doch immer ein wenig emotional und so beschreibe ich 2020 für mich:

Im Januar/Februar war es eher ein "Mmmmmmh ...   Oh, oh" - verbunden mit der Frage, was da gerade passiert. 
Im März/April herrschte eher ein "Ach herrje ...", denn es war klar, dass das Virus lebensgefährlich ist. Ein unangenehmer Nebeneffekt: Viele meiner Aufträge waren ausgesetzt. 
Im Mai/Juni wurde ich bezüglich meiner Arbeitssituation trotzig - "So nicht ... "  und ich habe was unternommen!
Im Juli/August war klar: "Geht doch ...", denn Beratung und Coaching gingen trotz Corona weiter.
Ab September ging's rund: "Puh, ganz schön viel ..." und ich musste, auf mich aufpassen bei der hohen Arbeitsgeschwindigkeit.
Zum Jahresende heißt es jetzt "Pfpfpfpfpf..." - langsam Luft rauslassen und durchatmen.

Jetzt kommt bald 2021 mit der lange ersehnten Impfung für die Welt und einer Hoffnung auf ein neues "Normal". Ich wünsche allen, dass sie mit Mut, Hoffnung, Kraft und Gesundheit in dieses Jahr gehen. Ich werde in 2021 mein Bestes geben und gleichermaßen achtsam wie schwungvoll in das Jahr starten.

 

17.09.2020

Einfach nur ein neuer Job?

Es gibt vielfältige Gründe, eine berufliche Veränderung anzustreben. In den vielen Jahren, in denen ich schon Menschen in Veränderungssituationen berate, habe ich vor allem vier grundsätzliche „Kategorien“ erlebt:

- Unternehmen haben Personal reduziert und meine Klienten waren „dabei“.

- Die beruflichen Perspektiven im Unternehmen, z. B. in Sinne von Karriereentwicklung oder neuer Herausforderungen,  waren stark limitiert.

- Die Zusammenarbeit mit Kollegen und/oder (neuen) Führungskräften war so schwierig, dass sie zur Belastung wurde.

- Aus familiären Gründen ist ein Umzug erfolgt, der/die Partner/in hat  eine passende Tätigkeit aufgenommen und nun wird eine Aufgabe in diesem neuen Umfeld gesucht. 

So unterschiedlich die Gründe für eine berufliche Veränderung auch sein mögen, gibt es doch eine ganz wichtige Fragestellung für den Start in die Neuorientierung: Was will ich wirklich, wirklich? Das klingt für manchen einfach, für andere ist diese Frage ganz schwer zu beantworten. 

Oft stelle ich fest, dass es fast ausschließlich darum geht, irgendwo „weg zu wollen“. Um die eigene Zukunft zu planen, sollte die Frage eher lauten „Wo will ich hin?“. Dazu ist es hilfreich, sich Fragen zu stellen, wie z. B „Wo habe ich mich bisher am wohlsten gefühlt?“, „Welches Umfeld brauche ich, damit ich gut arbeiten kann?“, „Welche Branchen oder Unternehmensgrößen kommen für mich in Frage?“, "Was brauche ich, um motiviert arbeiten zu können?" etc. 

Meine Erfahrung ist, dass damit die Suche nach einer neuen Aufgabe zielorientierter, effizienter und motivierender wird. Im Rahmen einer Karriereberatung wird dieser Schritt zum Einstieg des Beratungsprozesses ausführlich beleuchtet, so dass der Einstieg in die aktive Netzwerk- und Suchphase zügig beginnen kann.

 

03.09.2020

Was willst Du wirklich?

Es gibt vielfältige Gründe, eine berufliche Veränderung anzustreben und so unterschiedlich die Gründe für eine berufliche Veränderung auch sein mögen, gibt es doch eine ganz wichtige Fragestellung für den Start in die Neuorientierung: Was will ich wirklich, wirklich? Das klingt für manchen einfach, für andere ist diese Frage ganz schwer zu beantworten. 

Oft stelle ich fest, dass es fast ausschließlich darum geht, irgendwo „weg zu wollen“. Um die eigene Zukunft zu planen, sollte die Frage eher lauten „Wo will ich hin?“. Dazu ist es hilfreich, sich mit seinen persönlichen Motivationen auseinanderzusetzen und sich Fragen zu stellen, wie z. B „Wo habe ich mich bisher am wohlsten gefühlt?“, „Welches Umfeld brauche ich, damit ich gut arbeiten kann?“, „Welche Branchen oder Unternehmensgrößen kommen für mich in Frage?“.

Im Rahmen einer Karriereberatung konnte ich kürzlich genau diese Fragestellungen mit einer Klientin besprechen und es sind ganz klare Ausrichtungen, Vorlieben und Herzenswünsche zum Vorschein gekommen. Mit diesen Erkenntnissen wird nun der Einstieg in die aktive Netzwerk- und Suchphase wesentlich fokussierter und motivierender. 

 

31.07.2020
Lesen Sie meinen Beitrag auf Outplacement-Consultings zum Thema "Nützliche Tools in der Outplacement-Beratung". Meine Erfahrungen mit dem Einsatz des LUXXprofiles in der Beratung sind absolut positiv. Der Blick wird auf die wirklichen Motivationen gerichtet, die bei der Wahl des nächsten beruflichen Schrittes unbedingt Berücksichtigung finden sollten. 

 

18.07.2020
Auswirkungen der Krise auf Unternehmen und den Arbeitsmarkt: 
Lesen Sie das Statement der Profis für Outplacement Beratung/Karriereberatung auf Outplacement-Consultings.


08.07.2020
Was gelernt aus der Krise?

Habe gerade auf dem Rückweg vom Bäcker mal wieder reflektiert und über die vergangenen Corona-Wochen nachgedacht. Sie waren für mich geprägt von einem ganz ungewöhnlichen Szenario: Ich war statt wie sonst auf Reisen zu Hause. Mein gut mit Präsenzveranstaltungen, Personalentwicklungs-Projekten und Coachings vor Ort gefüllter Terminkalender war von heute auf morgen fast leer. 

Wie habe ich die Zeit genutzt? Ein paar Coachees betreue ich weiter - per Telefon oder Skype, jetzt auch wieder beim Spaziergang in den Weinbergen. Mit den zahlreichen digitalen Tools habe ich mich auseinandergesetzt, meine Digital-Kompetenz ausgebaut, mich in Webinaren und Zoom-Meetings mit KollegInnen ausgetauscht und viele Kontakte gehalten oder neu geknüpft. Ich habe den Markt beobachtet und mich auch mit der Frage beschäftigt, ob ich denn nun eine Online-Akademie aufbauen und auf diesem Weg Angebote machen will. Es war eine interessante, manchmal aber auch sehr unwirkliche Zeit. 

Die Situation war nun mal wie sie war und letztlich bin ich ihr mit drei einfachen Fragen begegnet, die ich selbst meinen Kunden in Outplacement und Karriereberatung stelle: WAS KANN ICH?  WAS WILL ICH?  WO WERDE ICH GEBRAUCHT? Mit diesem Ansatz hat sich mein Gedankengang dorthin bewegt, wo ich jetzt verstärkt in den Einsatz gehe.

Ich kann Menschen individuell, empathisch und motivierend begleiten; sowohl in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit als auch in beruflichen Veränderungssituationen. Das ist genau das, was ich auch will. Gebraucht werde ich im Moment eher am Arbeitsmarkt, in der Betreuung von Menschen, die sich - ob freiwillig oder unfreiwillig - verändern werden. Und genau das ist ja ebenfalls eines meiner Geschäftsfelder.

Was habe ich daraus gelernt und was ist mein Fazit?
Es war gut, sich die Zeit zum reflektieren zu nehmen. Es war gut, sich beim ersten Ansturm auf Online-Formate noch zurückzuhalten. Und es war hilfreich, sich die drei essentiellen Fragen „Können-Wollen-Gebrauchtwerden“ zu stellen. Ich freue mich nun auf die Menschen, die ich begleiten darf und bin gespannt auf „die veränderte, neue Zeit“. 

 

18.06.2020
„Unterwegs“ in der Changekurve durch Corona? Oder durch andere Veränderungen im Leben?

Wir alle sind seit Wochen gefordert, Dinge anders zu tun als bisher. Ganz gleich, ob es sich um die Abstandsregelung, die Mund-Nase-Bedeckung, das Arbeiten im Home Office oder auch Kurzarbeit handelt. Interessanterweise gibt es auch eine ganze Reihe von Menschen, die diese Zeit genutzt haben, um zu reflektieren und sich neu zu orientieren - ganz gleich ob beruflich oder privat.

 

Wir alle sind oder waren in der  Changekurve unterwegs und werden manchmal sprunghaft nach vorne oder auch zurück geworfen. Wo stehst Du gerade in dieser Kurve? Und was brauchst Du jetzt? Um ganz besonders „im tiefen Tal“ gut damit umzugehen, braucht es ein gutes Netzwerk bzw. Menschen, die Dich unterstützen. Das können Menschen im beruflichen Kontext, in der Familie oder auch im Freundeskreis sein.

 In jedem Fall ist ein gutes Maß an Resilienz bzw. Widerstandsfähigkeit hilfreich. Dazu trägt das Tool des  Notfallplans bei, der hilft die Situation erst mal anzunehmen. Dies wird durch vier Schritte unterstützt. 

--> Ein am besten laut ausgesprochenes „So ist es jetzt“ macht den Weg frei, um sich ...

--> ... „abzukühlen“ und seine eigenen Gefühle wahrzunehmen. Entspannungsmethoden, wie z. B. Yoga, Spaziergänge, etc. helfen dann weiter zum nächsten Schritt, nämlich ...

--> ... die Situation zu hinterfragen bzw. zu analysieren. Erst wenn klar ist, was genau passiert ist, welche Konsequenzen entstehen, ob  weitere Informationen oder Hilfe erforderlich ist, steht der nächste Schritt an.

--> Denn dann gilt es zu entscheiden, was jetzt angesagt ist. Vielleicht braucht es erst mal noch Ablenkung, z. B. durch Dinge die Freude machen? Vielleicht ist aber auch schon gezieltes Agieren angesagt! Das kann - je nach Situation -  eine Neuorientierung am Arbeitsmarkt sein, eine sinnvolle Weiterbildung, professionelle Unterstützung oder auch „einfach nur“ ein klares Wort im Umfeld.

Die Veränderung selbst entsteht erst wirklich durch Losgehen, Ausprobieren und Sammeln von Erfahrungen mit der neuen Situation. Eines ist klar: Du bist nicht alleine in dieser herausfordernden Zeit unterwegs; vernetzen und austauschen ist auch mit Abstand oder online möglich.  
 

02.06.2020
VUCA - Was es bedeutet und was es auch sein könnte
In den Workshops und Seminaren ist auch immer die "VUCA-Welt" ein wichtiges Thema. Was dies - gerade auch in Zeiten von Corona - bedeutet und was es grundsätzlich auch bedeuten könnte, erklärt das folgende Video. 

22.05.2020
Kleine Erholungspause gefällig?
In meinem letzten Beitrag (s. u.) ging es um das Thema "Pausen im Alltag". Eine andere Möglichkeit der Pause ist es auch, sich 5 Minuten Zeit für eine kleine, erfrischende und stärkende Traumreise zu nehmen. Das geht ganz einfach: Sucht Euch einen ruhigen, bequemen Platz drinnen oder auch draußen, klickt auf die nachstehende Audiodatei und geht mit mir auf die Reise. Ich wünsche Euch Erholung und Freude dabei!

11.05.2020
Home Office:
Für alle, die nun zu Hause arbeiten (müssen): Wieviele Web-Konferenzen kannst Du pro Tag absolvieren? Wieviel Konzentration hast Du, um all die Informationen, Fragen und Gedanken aufzunehmen und zu verarbeiten? Wie lange sitzt Du am Bildschirm und blendest „die Welt da draußen“ aus? Achtest Du genug auf Dich selbst? In dieser Situation gilt es ganz besonders, das Gefühl für Dich selbst, Dein körperliches und geistiges Wohlbefinden zu behalten statt Selbstoptimierung zu betreiben!
Gib Dir selbst die Möglichkeit, ganz bewusst Pausen zu machen. Dafür gibt es genug Möglichkeiten: Die kleine Kaffeepause bedeutet ja auch, sich mal vom Web-Tool abzumelden, Aufzustehen vom Schreibtisch, Kaffee zuzubereiten, sich damit ans Fenster oder auf den Balkon zu stellen und vielleicht einen kleinen Plausch mit dem Balkon- oder Garten-Nachbarn zu halten. Einmal kurz in die Sonne blinzeln und feststellen, wie der Himmel heute ausschaut. Dann kann’s ja auch gerne nach einem kleinen „Reset“ weitergehen. Mach bewusst auch eine Mittagspause, die nicht an Deinem Bildschirm schnell zwischendurch stattfindet. Selbst ein kurzer Spaziergang von 15-20 Minuten hilft schon zur Regeneration. Vielleicht gibt’s ein wenig „Grünes“ vor der Haustür, einen kleinen Park, Felder, ein paar Bäume. Das reicht schon, um Dich mit neuer Energie zu versorgen! Also, pass gut auf Dich auf!

04.05.2020
Die Zeit nutzen, um die Zukunft zu planen - Blick voraus in Corona-Zeiten:
In letzten Beitrag (s. u.) habe ich die Frage aufgeworfen, ob es jetzt erst recht an der Zeit sei, sich auf das Leben „danach“ vorzubereiten und Neues zu denken. Was ich als Coach und Beraterin meinen Kunden empfehle, um den ersten Schritt zu unterstützen? Nach meiner Erfahrung ist es hilfreich, dass der Coachee ganz bei sich selbst startet! Statt auf die bisherigen Erfahrungen, Einsatzbereiche und Kompetenzen zu schauen, geht es zunächst darum, die persönlichen Motivationen und Antriebe in den Mittelpunkt zu stellen: Was bewegt den Menschen wirklich? Vielleicht auch zu etwas ganz Neuem. Dazu setze ich das LUXXprofile ein, ein Persönlichkeitstool, das die Motivationen und Antriebe des Menschen betrachtet. Die Bearbeitung durch den Coachee erfolgt mit einen Online-Fragebogen zu den individuellen Motivdispositionen. Dabei wird die situative Selbstwahrnehmung der eigenen Persönlichkeit gemessen und es gibt grundsätzlich keine guten oder schlechten Ergebnisse. Es wird lediglich das jeweils eigene Persönlichkeitsprofil abgebildet - s. Musterprofil. Die Ergebnisse mit dem individuellen Profil sowie einem ausführlichem Testbericht werden mit dem Coachee gemeinsam besprochen. Das lässt sich gut telefonisch oder via Skype umsetzen. Dabei geht es darum, die Ergebnisse einzuordnen, Erkenntnisse zu fördern und ggf. Schlüsse daraus zu ziehen. Damit ist ein hilfreicher Aufschlag für den weiteren Beratungsprozess gemacht.

28.03.2020
Die Corona-Krise zwingt viele Branchen zum Umdenken. Die Digitalisierung spielt nun eine noch größere Rolle und einige Tools entwickeln sich zu einer absoluten Notwendigkeit. Was bedeutet das konkret für die Outplacement-Beratung?
Outplacement-Beratung und Karrierecoachings gehen weiter! Vielleicht sogar jetzt erst recht, denn die Situation bringt viele zum Nachdenken. Und vielleicht ist es gut, sich auf das Leben „danach“ vorzubereiten? Vielleicht geht ja auch alles wieder seinen gewohnten Gang? Aber vielleicht ist es auch an der Zeit, Neues zu denken?! 
Mein üblicher Beratungsraum ist draußen in der Natur - vor allem, wenn es darum geht, sich zu „sortieren“ und einen professionellen Blick einzuholen. Ein Gang über Höhen, durch Felder oder Wälder, am Fluss entlang - das bringt die Gedanken ins Fließen, weitet den Blick und hilft durchzuatmen. Dabei lassen sich gut Ideen und konkrete Maßnahmen entwickeln. Aber auch in Coronazeiten und mit Kontaktbeschränkungen lässt sich da einiges machen. Ein Beispiel: Meine Klientin war in Baden-Württemberg und ich im Rhein-Main-Gebiet. Ein persönlicher Termin war nicht möglich, es gab aber dringenden Gesprächsbedarf. So ist der gemeinsame „digitale Spaziergang“ entstanden. Beide mit Smartphone ausgerüstet sind wir an unserem jeweiligen Ort losgegangen und haben das anstehende Thema besprochen. Zwischendurch ließen wir uns gegenseitig Einblick nehmen in die blühende Umgebung, in der wir jeweils unterwegs waren - die Technik macht’s ja möglich. Und wenn’s mal regnet, dann geht ja schließlich immer noch Skype, FaceTime oder das gute, alte Telefon.
Aber Spazierengehen ist ja nicht alles! Je nach Thema schließen sich Unterlagen, wie z. B. Bewerbungsunterlagen an, die der Klient erarbeitet und die per E-Mail ausgetauscht und kommentiert werden. Oder es gibt Material, das ich zur Verfügung stellen kann. Dazu erhalten meine Klienten in der Outplacement- und Karriereberatung grundsätzlich eine digitale Sammlung von Input, Links, Anregungen. Das Tool dient auch dem Austausch und der Aufbewahrung aller Dokumente. Auch der Einsatz von Persönlichkeitstools ist hilfreich. Ich nutze das LUXXprofile, das für die Klienten erstellt werden kann und das die persönlichen Motivationen beleuchtet. Der Ergebnisbericht kann gut im Skype-Call oder Telefonat besprochen werden. Es geht also weiter! 

 

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